Projekttagebuch

Zugänge

Zwar gibt es im hier vorgestellten Food-Coop-Modell regelmäßige Öffnungstzeiten, doch sollen die Räumlichkeiten grundsätzlich für alle Mitglieder jederzeit zugänglich sein. Für die Umsetzung gibt es nun mehere Möglichkeiten. Die aufwändigste Variante ist die Verteilung eines Schlüssels an jedes Mitglied. Hier müsste fortan für jedes neu hinzugekommene Mitglied ein Schlüssel nachgemacht werden. Ein Austausch des Türschlosses wird damit unbezahlbar. Günstiger wäre die Verwendung von elektronischen oder mechanischen Zahlenschlössern. Praktisch alle besseren Zahlenschlösser ermöglichen eine Veränderung der Zahlenkombination, hier muss bei einem Wechsel nur auf eine rechtzeitige Information alle Mitglieder geachtet werden.

Eine weitere Möglichkeit ist ein mit einem Zahlenschloss abgesicherter Schlüsselschrank direkt neben den Räumen der Food-Coop. Dort können alle relevanten Schlüssel hängen. Der Vorteil ist hier die gleichzeitige Verwendung von konventionellen Zylinderschlössern, deren Austausch im Problemfall nicht viel kostet, mit der Verfügbarkeit der Schlüssel für alle Mitglieder.

Auch für für einen freien Zugang für die Lieferanten sollte geachtet werden, um besonders die Warenannahme einfach zu gestalten. Im Idealfall lässt sich ein gesonderter Raum so öffnen, dass die Trollies für Pfandflaschen und -gläser abgeholt und neue Lieferungen abgestellt werden können, ohne, dass ein Mitglieder der Food-Coop anwesend sein muss. Auch hier bietet sich ein Zahlenschloss an, dessen Kombination den Lieferanten einfach mitgeteilt wird.

Forum eingerichtet

Ab heute gibt es ein Forum zum Food-Coop-Handbuch. Dort können u.a. Fehler berichtet werden, die sich vielleicht in die erste Auflage eingeschlichen haben, Meinungen über und Erfahrungen mit der Nutzung des Buches mitgeteilt werden und auch Food-Coop-Gründungswillige aus der eigenen Stadt gesucht werden.

Der Leitfaden ist im Buchhandel!

Das Buch ist ab sofort für EUR 8,90 überall im Buchhandel verfügbar. Sie können es jetzt hier direkt bestellen.
Zusätzliche Informationen, wie z.B. die ISBN haben wir hier für Sie bereit gestellt.

Es ist geschafft

Die letzten Schritte sind getan: nach dem umfangreichen Lektorat wurde das Layout fertig gestellt. Die druckfähigen Daten sind nun beim Verlag. Wenn das Freigabeexemplar keine Fehler aufweist, wird die Produktion losgehen.

Layoutphase beginnt

Nach der kompletten Erstellung der Texte befinden wir uns nun der Layoutphase.
Für jede Seitenart (Kapiteleinstieg, Exkurs, Fliesstext,...) wurde eine Vorlage erstellt. Alle vorhandenen Texte und Grafiken werden nun so platziert, dass ein anschauliches Ergebnis heraus kommt.

Verzögerung

Leider konnten wir unseren ehrgeizigen Zeitplan zum Jahresende nicht einhalten. Einige andere Projekte erforderten mehr Aufmerksamkeit, so dass wir zum Jahresende 2008 nur mit halber Kraft voran kamen. Freundlicherweise hat die NUE-Stiftung den Förderzeitraum verlängert.

Jetzt geht es also detailiert ans Layout. Freunde und Mitwirkende lesen nebenher den Rohbau und geben uns Feedback.

Korrekturphase beginnt

Die Schreibarbeit liegt hinter uns. Einige kleine Infotexte müssen noch vertextet werden. Ansonsten sind die Kapitel ausformuliert. Jetzt beginnen die ersten Freunde mit der Korrektur.

Buchlizenz

Das Buch wird unter einer Creative-Commons-Lizenz erscheinen. Damit soll anderen die Weiterverwendung der Inhalte ermöglicht werden.

Im Detail wird es die Lizenz CC 3.0 by-sa.

Außerdem stellen wir die kompletten Quellen des Buches zur Verfügung. Die Bearbeitung ist dann komplett mit Open-Source-Software möglich.

Bergfest Schreibphase :)

Mehr als die Hälfte der Kapitel ist geschrieben. Der Rohbau für die anderen Kapitel steht auch und wartet auf die Ausformulierung, sowie den Feinschliff. Nebenbei beginnen wir mit dem Layout.

Verlag gesucht!

Für den Druck des Gründungsleitfadens suchen wir einen Verlag. Wir rechnen mit einer Seitenzahl von ca. 200 Seiten und einer Auflage von 200-300 Stück. Der Gründungsleitfaden soll via ISBN im allgemeinen Buchhandel bestellbar sein.

Wichtig ist, dass das Buch nebenher unter einer freien Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wird, wir also keine exklusiven Vertriebsrechte zusichern können. Leider ist es noch relativ unüblich, Bücher unter einer solchen Lizenz zu drucken. Daher freuen wir uns über Tipps und Infos.

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